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Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

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Astor27
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Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#1

Beitrag von Astor27 »

Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten
  • Nach rund fünf Jahren Streit ist nun endgültig entschieden: Der Antiviren-Software-Hersteller Avast muss eine Strafe wegen Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Höhe von rund 13,9 Millionen Euro zahlen (351 Millionen Tschechische Kronen). Die Buße hat die tschechische Datenschutzbehörde verhängt, denn das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Prag. Die Kontrolleure witterten schon 2020 massive DSGVO-Verletzungen, nachdem Avast im großen Stil Nutzerdaten aus dem eigenen Kernprodukt und zugehörigen Browser-Erweiterungen an seine Tochterfirma Jumpshot ohne einen entsprechenden rechtlichen Anspruch auf eine solche Verarbeitung weitergeleitet hatte.
    Die übertragenen Daten betrafen laut der finalen, jetzt vom Europäischen Datenausschuss (EDSA) veröffentlichten Entscheidung vom 10. April 2024 rund 100 Millionen Nutzer. Enthalten gewesen seien insbesondere auch "pseudonymisierte Internetbrowser-Verläufe" der Betroffenen, verknüpft mit einer eindeutigen Kennung. Ferner habe Avast seine Kunden "falsch über die genannten Datenübermittlungen informiert" und behauptet, diese seien anonymisiert gewesen und ausschließlich für statistische Trendanalysen verwendet worden.Quellen: https://www.heise.de/news/Tschechien-Da ... 07824.html
Ich hoffe mal das sie das Geld was sie für die weitergabe der Nutzerdaten bekommen haben nicht die Strafe deckt
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Re: Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#2

Beitrag von putzerstammer »

wirklich wunder braucht man sich nicht wer alles kostenlos haben will ist eben das Produkt, die DSGVO werden nicht gelesen und ganz zu schweigen von den Berechtigungen die man zustimmt( https://support.mozilla.org/de/kb/berec ... eiterungen) gut zu lesen auch das https://www.heise.de/news/Avast-kauft-B ... 68207.html
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Re: Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#3

Beitrag von Astor27 »

Ich möchte nicht wissen wer alles Kundendaten verscherbelt egal ob bezahl oder kostenlos Software und die DSGVO ist für mich einfach nur lachhaft
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Re: Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#4

Beitrag von Claudia »

putzerstammer hat geschrieben: Sa 4. Mai 2024, 18:29 wirklich wunder braucht man sich nicht wer alles kostenlos haben will ist eben das Produkt, die DSGVO werden nicht gelesen und ganz zu schweigen von den Berechtigungen die man zustimmt( https://support.mozilla.org/de/kb/berec ... eiterungen) gut zu lesen auch das https://www.heise.de/news/Avast-kauft-B ... 68207.html
Grundsätzlich gebe ich dir recht, mit einer Ausnahme.
Microsoft ist nicht kostenlos und trotzdem zahlst du da, im Gegensatz zu Linux, mit deinen Daten :wink:
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Re: Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#5

Beitrag von putzerstammer »

da kann ich dir nicht widersprechen :jc_doubleup:
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Re: Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#6

Beitrag von cc208 »

Astor27 hat geschrieben: Sa 4. Mai 2024, 10:45
Enthalten gewesen seien insbesondere auch "pseudonymisierte Internetbrowser-Verläufe" der Betroffenen, verknüpft mit einer eindeutigen Kennung.

https://www.heise.de/news/Tschechien-Da ... 07824.html
Dreist und frech dieses Verhalten (Hauptsache der Profit stimmt) und sowas nennt sich auch noch Security-Unternehmen, was Nutzer im Internet vor Ungemach beschützen will. Eigentlich sollte sich dieser Verein in Grund und Boden schämen...

Mich würde mal interessieren wieviel Kohle Avast für den Verkauf bekommen hat... Für mein Rechtsempfinden ist die Strafe viel zu gering :!:
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Re: Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#7

Beitrag von Astor27 »

cc208 hat geschrieben: So 5. Mai 2024, 11:50
Astor27 hat geschrieben: Sa 4. Mai 2024, 10:45
Enthalten gewesen seien insbesondere auch "pseudonymisierte Internetbrowser-Verläufe" der Betroffenen, verknüpft mit einer eindeutigen Kennung.

https://www.heise.de/news/Tschechien-Da ... 07824.html
Dreist und frech dieses Verhalten (Hauptsache der Profit stimmt) und sowas nennt sich auch noch Security-Unternehmen, was Nutzer im Internet vor Ungemach beschützen will. Eigentlich sollte sich dieser Verein in Grund und Boden schämen...

Mich würde mal interessieren wieviel Kohle Avast für den Verkauf bekommen hat... Für mein Rechtsempfinden ist die Strafe viel zu gering :!:
Da kann ich dir nur zustimmen ich gehe davon aus das sich der Verkauf gelohnt hat für Avast und die Strafe geringer ist als der Gewinn. Mal sehen ob Nutzer von Avast nun umdenken ob sie weiterhin bei Avast bleiben werden
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Re: Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#8

Beitrag von revox »

einer auf jeden fall. :10hallo2:
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Re: Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#9

Beitrag von Astor27 »

revox hat geschrieben: So 5. Mai 2024, 12:54 einer auf jeden fall. :10hallo2:
:wink:
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Re: Avast muss hohe Geldstrafe zahlen wegen des weitergaben von ungefähr 100 Millionen Nutzerdaten

#10

Beitrag von cc208 »

Avast muss auch in dem USA 16,5 Mio $ Strafe zahlen für die Weitergabe und den Verkauf von Nutzerdaten. Ausserdem muss das Unternehmen bestimmte Auflagen erfüllen. Den ganzen Artikel gibt es bei Heise:

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