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Google löscht Milliarden von Datensätzen/Browserdaten

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Astor27
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Google löscht Milliarden von Datensätzen/Browserdaten

#1

Beitrag von Astor27 »

Google löscht Milliarden von Datensätzen/Browserdaten
  • Der US-Konzern Google hat sich bereit erklärt, Milliarden von Datensätzen zu löschen oder zu anonymisieren, um einen Rechtsstreit in den USA beizulegen. Dies geht aus einem am Montag eingereichten Vergleich für eine Sammelklage hervor. Die Daten wurden gesammelt, als Nutzer im "Inkognito-Modus" in der Annahme waren, sie würden privat im Internet surfen.
    Der vorgeschlagene Vergleich in der Rechtssache Brown vs. Google (AZ. 4:20-cv-03664) vor dem Bezirksgericht der Vereinigten Staaten für den nördlichen Bezirk von Kalifornien sieht außerdem vor, dass das Unternehmen die Art und Weise, wie es Daten im Inkognito-Modus sammelt, stärker offenlegt und der künftigen Datenerfassung Grenzen setzt. Der Vergleich muss noch von einem kalifornischen Bundesgericht genehmigt werden; dann könnte er für 136 Millionen Google-Nutzer gelten.
    Wie aus dem am Montag eingereichten Gerichtsantrag hervorgeht, hat der Vorschlag einen Wert von fünf Milliarden US-Dollar. Dies ist der Wert der von Google gespeicherten Daten, die der Konzern löschen müsste, und der Daten, die er nicht mehr sammeln dürfte. Fünf Milliarden US-Dollar war auch die Schadenersatzsumme, auf die eine Gruppe von Nutzern Google im Jahr 2020 verklagt hatte. Sie warfen dem Unternehmen vor, ihr Surfverhalten über die Inkognito-Funktion illegal zu verfolgen. Die Nutzer behaupteten, dass Googles Analysen, Cookies und Apps es ermöglichten, Personen, die den Chrome-Browser von Google auf den Inkognito-Modus und andere Browser auf den "privaten" Browsing-Modus eingestellt hatten, unrechtmäßig zu verfolgen.Quellen: https://www.heise.de/news/Milliardensch ... 72208.html
Ich empfehle den download und update immer von der Original Seite der Software.
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Astor27
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Re: Google löscht Milliarden von Datensätzen/Browserdaten

#2

Beitrag von Astor27 »

update/info
  • 2022 erhielten Google und Microsoft über 155.000 Anforderungen rund um das Recht auf Vergessenwerden, das in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verbrieft ist. Dabei gingen die meisten Anfragen mit 147.000 (96 Prozent) an Google. Die Gesamtzahl ist 2022 im Vergleich zu 2021 um 16 Prozent zurückgegangen, was das erste Minus seit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 darstellt. Microsoft verzeichnete für seine Suchmaschine Bing aber einen leichten Anstieg der Löschanträge von 7700 auf 8200. Dies geht aus einer jetzt veröffentlichen Studie des IT-Sicherheitsunternehmen Surfshark hervor, das dafür die Transparenzberichte der beiden Suchmaschinenbetreiber für die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Großbritannien und der Schweiz auswertete. Beide Staaten haben vergleichbare Rechtsansprüche.
    Auf Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich entfielen laut der Analyse 2022 über 50 Prozent aller Anträge zum Recht auf Vergessenwerden. Franzosen reichten mit insgesamt 43.000 die meisten Ersuchen ein (rund 25 Prozent). Allerdings war die Gesamtzahl der französischen Anfragen um 12 Prozent niedriger als 2021. Deutschland und das Vereinigte Königreich belegten mit 24.166 beziehungsweise rund 16.000 Anfragen den 2. und 3. Platz, was einem Rückgang von 24 bzw. 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Italien und Spanien belegten den 4. und 5. Rang. Rechnet man die Zahl der Anfragen auf die Bevölkerung um, lagen Schweden und Frankreich mit 7 Löschanträgen pro 10.000 Einwohner an der Spitze der Liste.[/Quellen:https://www.heise.de/news/Vergessenwerd ... 75711.html list]
Ich empfehle den download und update immer von der Original Seite der Software.
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